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Textbausteine

Wort von Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann zur Pfarrgremienwahl

Zusammenwachsen. Weiterdenken.

Unter diesem Leitwort finden am 16. und 17. November dieses Jahres die Wahlen zu den pfarrlichen Gremien statt. Jetzt kommt es darauf an, das begonnene Zusammenwachsen weiterzudenken. Vor nunmehr vier Jahren sind im Zuge des Erneuerungsprozesses „Gemeindepastoral 2015“ die neuen Pfarreistrukturen entstanden. Die einzelnen Gemeinden vor Ort haben sich auf den Weg gemacht zur neuen Pfarrei zusammenzuwachsen. Aber wir spüren auch: Dieser Prozess braucht Zeit und Mut, das Miteinander von Gemeinde und Pfarrei zu stärken und für die Zukunft fruchtbar weiterzudenken. Pfarreirat, Verwaltungsrat und Gemeindeausschuss sorgen in ihrer Verschiedenheit dafür, dass Glaube gelebt und Kirche vor Ort erfahrbar werden kann. Auf der Basis des pastoralen Konzeptes setzt der Pfarreirat Akzente für das kirchliche Leben in der Pfarrei, denkt die Zukunft offen weiter und fördert das Zusammenwachsen der Gemeinden. Der Gemeindeausschuss gestaltet Kirche vor Ort, im Dorf oder im Stadtteil und gibt somit Heimat. Um die dafür notwendigen personellen, räumlichen und finanziellen Rahmenbedingungen kümmert sich der Verwaltungsrat.

All diese Gremien leben durch Menschen, die sich mit ihren gottgeschenkten Charismen einbringen und gemeinsam an der Zukunft unserer Kirche mitwirken. Daher danke ich allen, die sich in den pfarrlichen Gremien, in kirchlichen Verbänden und Gruppen sowie in anderen Funktionen mit großem Engagement in ihren Pfarreien und Gemeinden eingesetzt haben und dies auch in Zukunft tun. Ihnen gilt meine Anerkennung. Gerade in einer Zeit der großen Veränderungen und Herausforderungen, in einer Zeit, in der Kirche massiv an Vertrauen verloren hat und in Frage gestellt wird, sehe ich mit hoher Wertschätzung Frauen und Männer, junge und ältere Menschen, die sich aufgrund ihrer Berufung als Christ engagieren. Dafür bin ich von Herzen dankbar.

Als im Bistum Speyer am 12. Mai 1968 die ersten Wahlen zum damaligen Pfarrgemeinderat durchgeführt wurden, war dies ein wichtiges Signal der Stärkung von Laien, Mitverantwortung zu tragen für das kirchliche Leben. Heute nun – 51 Jahre später – hat das Signal nichts an Aktualität verloren. Daher bitte ich alle Wahlberechtigten in unserer Diözese: Gehen Sie am 16./17. November zur Wahl. Mit Ihrer Teilnahme bei der Wahl – ob im Wahllokal direkt oder durch die Möglichkeit der Briefwahl – unterstützen Sie die Kandidatinnen und Kandidaten in ihrer Bereitschaft, sich für die Pfarrei und ihre Gemeinde zu engagieren.

Für die Vorbereitung und Durchführung der Pfarrgremienwahl begleite Sie alle mein Segen!

Ihr

Dr. Karl-Heinz Wiesemann

Bischof von Speyer


Pressetext

Am 16. und 17. November werden in der Diözese Speyer die Pfarrgremien neu gewählt. Rund 450.000 Katholikinnen und Katholiken in den 70 Pfarreien mit ihren 376 Gemeinden sind zu den Urnen gerufen, um bei diesen kirchlichen „Kommunalwahlen“ zu entscheiden, welche Frauen und Männer in den nächsten vier Jahren das pfarrliche Leben mitgestalten sollen. Zu wählen ist in jeder Gemeinde ein Gemeindeausschuss. Darüber hinaus sind in jeder der Gemeinden auch die Vertreterinnen und Vertreter zu wählen, die auf Pfarreiebene den Pfarreirat und den Verwaltungsrat bilden.  Wahlberechtigt für den Gemeindeausschuss und Pfarreirat sind katholische Christinnen und Christen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben oder bereits gefirmt sind und in der Gemeinde ihren Hauptwohnsitz haben. Für den Verwaltungsrat liegt das Wahlalter bei 18 Jahren.

Zeugen gesucht

Zeugen gesucht.
Gefragt sind Frauen und Männer,
die überzeugen,
weil sie überzeugt sind von dem,
was sie verkünden.
Gefragt sind Menschen,
die das ausstrahlen,
was sie sagen und verkörpern,
wovon sie reden,
die einfach glaub-würdig sind.

Zeugen gesucht.

Gefragt sind Frauen und Männer,
die Zeugnis geben
von der Hoffnung, die sie trägt,
vom Vertrauen, das sie prägt,
von der Sehnsucht, die sie bewegt,
von Gott, der zu uns steht.

Zeugen gesucht.

So fing es an.
Damals in der Apostelgeschichte.
So geht es weiter.
Heute in der Kirche.
So bleibt Gottes
schöpferischer Geist
am Werk
in und durch uns Menschen.

(Paul Weismantel)

 

Für eine Stellenausschreibung

Gesucht werden …

katholische Christinnen und Christen,
- die Lust haben, sich Gedanken über die Zukunft ihrer Gemeinde zu machen
- die motiviert sind, auch neue Ideen in den Blick zu nehmen
- die sich den Glauben und die Hoffnung auf eine Zukunft der Kirche nicht nehmen lassen
- die Zeit und Energie mitbringen, in diesen spannenden Zeiten an der Zukunft der
  Kirche im Bistum mitzuwirken
- die ihr Engagement zuallererst als Berufung ihres Christseins verstehen

Geboten werden …

- eine zeitlich genau definierte, klare Aufgabe für die kommenden vier Jahre
- die Förderung und Begleitung des ehrenamtlichen Engagements durch die Seelsorgerinnen
   und Seelsorger vor Ort
- Unterstützungs- und Fortbildungsangebote für Ehrenamtliche im Bistum
- eine sinnvolle und auch persönlich bereichernde, ehrenamtliche Aufgabe
- die Zusammenarbeit mit anderen Engagierten, die Kirche vor Ort zukunftsfähig gestalten
  wollen

                                                                                                                      (Quelle: Unbekannt)

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